KSJ & GCL - München
Erzdiözese München und Freising


 

 

Allgemeines zur Tannerhütte Newa
 

Hallo alle zusammen,

zu Beginn etwas Hüttengeschichte in aller Kürze.

Die Tannerhütte, oder auch kurz NEWA genannt, war ursprünglich das selbst errichtete Eigenheim des "Eremiten" Michael Tanner, der von 1913 bis zu seinem Tode 1945 am Waldrand gelebt hatte. Nach seinem Ableben, hat er die Hütte dem Jesuitenorden vermacht mit dem Wunsch oder Auflage, dass bei jeder Nutzung / Belegung der Hütte ein "Ave Maria" für ihn zu beten sei.

Die Jesuiten haben die Hütte dann der Jugendarbeit der MC Schwabing zur Verfügung gestellt. Als die Jesuiten sich 1994 aus der Jugendarbeit zurückzogen, haben sie die Tannerhütte für den symbolischen Betrag von 1 DM an den Verein der "Freunde und Förderer der KSJ&GCL in der Erzdiözese München und Freising e.V." übertragen.

So konnte die Tannerhütte weiterhin der Jugendarbeit zur Verfügung gestellt werden.

Sylvester 2001 war ein schwerer Einschnitt ins Hüttenleben. Durch einen völlig leichtsinnigen Umgang mit Kerzenlicht gab es einen Brandschaden, bei dem die Hütte beinahe abgebrannt wäre. Danach gab es einen langwierigen Prozess, wie die Hütte in Zukunft weiterhin genutzt werden kann.

Seit Herbst 2009 kann die Tannerhütte wieder für Vereinsmitglieder genutzt werden.

Wir wünschen Euch einen schönen Aufenthalt in NEWA.

 

Aus einer anderen Quelle wird über den Tanner Michel berichtet:
(http://www.allgaeu-ausfluege.de/07nesselwasserfall.htm)

“Der Einsiedler Michael Tanner (Klausner Michel) hatte sich in den ersten Jahren eine winzige Hütte gebaut. Die erste Erweiterung bestand aus einer Holzkiste mit der Aufschrift: Frank Kathreiner Malzkaffee, die er an seine Hütte angenagelt hatte, damit seine Füße Platz hatten (er war zu groß für diese Hütte).

Klause kommt von klausen (Wasser absperren - für schwallartiges Wasserablassen zum Flößen). Es ist ein "wohnen", dass wir uns heute gar nicht mehr vorstellen können. "Er war kein "Geistlicher", aber ein überaus freundlicher Mensch, sehr belesen, liebte die Natur und besonders die Tiere und er verdiente seinen Lebensunterhalt mit Heimarbeiten für die Firma Riefler (Reißzeugfabrikation) aus Nesselwang, " berichtete mir Heimatkundler Manfred Hailer, der ihn noch persönlich kannte. "Als Buben interessierten wir uns am aller Meisten für seine noch aus den Tiroler Freiheitskämpfen (1809) stammenden Gewehre, die er im Dachboden seines später erbauten größerem Hüttle aufbewahrt hatte." Die Hütte (Bild unten) steht oberhalb des Schlossbaches, der durch eine enge Felsschlucht führte. Wie schnell sich die Welt doch ändert, noch vor 100 Jahren war es hier möglich, als Einsiedler zu leben. Er starb im Sommer 1945 an dieser Stelle.

Die Hütte benutzen Münchner Studenten als Freizeiteinrichtung.”

Schild Michael Tanner

 

 

 

 

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